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Die Firma d'Socka s.s. entstand im Jahr 2001 in Gressoney auf Wunsch von Frau Luciana Ferraris, welche seit circa 10 Jahren die alte Handwerkstradition der Herstellung von Pantoffeln wieder aufgenommen hat. Aus Wollstofffasern und komplett handgenäht, wurden diese Pantoffeln früher, aufgrund ihrer Robustheit, auch als Arbeitsschuhe in den Feldern verwendet. Sie sind aber auch sehr bequem und gesund zugleich, da sie ausschließlich mit natürlichen Materialien hergestellt werden. Frau Ferraris nahm an regionalen Messen wie der Fiera di Sant. Orso teil und stellte ihr Produkt einem immer größer werdenden Publikum vor, das es schätzen lernte. Aufgrund der immer wachsenden Anfragen teilte Frau Ferraris ihr Können mit anderen Frauen und zusammen gründeten sie D’SOCKA s.s. - Anfangs war alles nicht so einfach gewesen, die Verarbeitung dieser Hausschuhe ist sehr aufwändig und einige Frauen zogen sich zurück. Dann aber im Laufe der Zeit gelang es mit anderen Damen, insbesondere mit Frau Stevenin Anna, eine gute Zusammenarbeit zu starten. Neue Modelle entstanden, aber immer durch die antike Tradition inspiriert. Nur etwas günstiger. Um die Stoffreste nicht wegwerfen zu müssen, wurden neue Produkte realisiert. Aus der Fantasie der Damen entstanden kleine handgefertigte Einrichtungsgegenstände, persönliche Accessoires wie Portemonnaie, Handytasche , Weihnachtsschmuck und vieles mehr. Alle Artikel werden aus Lana Cotta höchster Qualität oder aus Wollfilz hergestellt. Viele dieser Artikel werden als Geschenke zu Weihnachten, zum Mutter- und Vatertag, als Dekor für Bombonnieres oder als Werbegeschenke erworben. Wir fertigen auch personalisierte Produkte nach Wunsch und Vorstellungen des Kunden. Wir befinden uns in Gressoney St. Jean im Aostatal. Das Aostatal ist eine kleine Bergregion im Norden Italiens. Es grenzt an die Schweiz und an Frankreich. In unserem Geschäft/Werkstatt können Sie auch unsere schöne traditionelle Tracht bewundern. Auf Anfrage fertigen wir sie nach Maß und mit der goldgestickten Haube. Die Tracht besteht aus einem roten Kleid, einer schwarzen Schürze mit Spitzen, einer Leinenbluse auch mit Spitzen und einem goldgestickten Brustlatz sowie einer Haube ebenso mit Goldstickereien. Ein sehr schönes Kleid, das von Mutter zu Tochter weitergegeben wird. In Gressoney wird die Tracht zu besonderen Anlässen wie Hochzeiten, Taufen etc. gern angezogen. Darüber hinaus wird die Tracht anlässlich der traditionellen Feste, wie am Tag des Schutzheiligen, am 24. Juni und am 15. August bei dem feierlichen Umzug , der durch die Dorfstraßen zieht, angezogen. Früher war die Tracht sehr einfach ohne Goldstickereien, die Schürze war größer, da sie als Schutz für das rote Kleid diente. Dieses war das Alltagskleid, zum Arbeiten. Die handgewebte Bluse war ebenso einfach und nur mit einem Monogramm dekoriert. Im Laufe der Jahre wurde Gressoney zum beliebten Urlaubsort der Königin Margherita und so wurde auch die Tracht immer reicher an edlen Stickereien und Spitzen. Die Haube wurde mit den Stoffen gefertigt, die die Stoffhändler aus der Schweiz brachten. Die Tracht wurde so zu dem schönen, edlen Kleid, das wir heute kennen. ![]() ![]() ![]()
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